Tridacna Maxima WYSIWYG

Tridacna sitzt fest auf eigenem Stein.

Filterbild! Farben können durch unterschiedliche Lichtspektren abweichen.

Du erhältst das auf dem Foto abgebildete Tier.

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Wissenschaftlich: Tridacna maxima

Deutsch: Riesenmuschel

Gattung: Paly & Zoas

Vorkommen: Ägypten, Australien, Fidschi, Indonesien, Kenia, Thailand, uvm.

Größe: bis zu 28cm

Temperatur: 22°-27° Grad

Futter: Zooxanthellen / Licht

Aquarium: ~ 1000 Liter

Haltung: nur für erfahrene Halter

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Haltungsinformationen:
(Röding, 1798)

Riesenmuscheln (Tridacninae) sind eine Muschel Unterfamilie. Sie gehören zur Familie der Herzmuscheln (Cardiidae)
und damit zur Ordnung Cardiida. Seit geraumer Zeit schon sind die Riesenmuscheln wegen Überfischung,Umweltverschmutzung und als Folge des Klimaphänomens El Niño vom Aussterben bedroht. Sie stehen auf der Liste des Washingtoner Artenschutzübereinkommens.

Man versucht heute durch gezielte Züchtungen die Arten zu erhalten. Im asiatischen Raum glaubt man, dass der Verzehr des Fleisches, insbesondere des Schließmuskels, eine aphrodisierende Wirkung habe.

Den Namen Mörder Muschel hat sie deshalb erhalten, weil sie in der Lage ist durch das zuklappen der Mantelschalen Fische oder auch einen Arm festzuhalten. So gibt es die eine oder andere Dokumentation, dass Perlentaucher sich nicht mehr aus einer Muschel befreien konnten und ertranken. DieSes kann man oft auch bei Putzerlippfischen beobachten, nicht wenige mussten Ihr Leben lassen, weil die Muschel sich beim zupfen des Lippfisches gewehrt und zugeschnappt hat.

Zur Aquaristik:
Riesenmuscheln benötigen eine hohe Beleuchtungsstärke und optimale Wasserbedingungen (wie alle Tiere). Muscheln sollte auch erst in Becken eingebracht werden die etwas gereift sind. Nach Möglichkeit freihalten von Fadenalgen, kleinen See-Anemonen, Glasrosen... Sie sollten zudem nicht zu stark beströmt werden.Die Temperatur im Aquarium sollte 28 Grad keinenfalls überschreiten.

Achtung - Lanthanbehandlung kann zur Problemen bzw. Verlusten führen. Wenn möglich aus Becken entfernen im Behandlungszeitraum.

Tridacnen bohren sich in der Natur mechanisch und chemisch in Korallen ein und befestigt sich mit Byssusfäden. Um an die Tiere zu kommen werden bei Wildfängen ganze Korallenblöcke zerschlagen, deshalb bitte immer die, wenn auch teureren, Nachzuchten (NZ) vorziehen.
Tridacna crocea ist anfälliger als die anderen Arten, da ihre Fußöffnung deutlich größer ist und somit auch Lippfische und Borstenwürmer leichter an sie rankommen.

Wichtig beim Kauf ist, dass das Tier nicht festgewachsen ist und dabei dann abgerissen wird, denn dadurch gibt es sehr schnell bakterielle Infektionen, welche die Muscheln meist nicht überleben. Am besten wäre es, wenn sie sich auf kleinen Steinen befestigt hat und man sie mit dem Stein kauft. Oft sind es auch die weniger guten Bedingungen im Aquarium, die die Muscheln zu sehr schwächen.

Im Becken selber braucht sie einen ruhigen Platz mit hellstmöglicher Beleuchtung, an dem sie sicher steht und auch nicht herunterfallen kann. Es dauert einige Zeit, bis sie sich von selbst wieder befestigt hat.

Ganz junge Tridacnen könne auch wandern, erst die adulten Tiere leben sessil - meistens aufgrund des Schalengewichts.

Die Muschel ernährt sich hauptsächlich durch die Produkte ihrer Zooxanthellen.

Das Interessanteste sind ihre tausenden Photorezeptoren, mit denen sie bewegte Objekte sehen können. Diese Rezeptoren sitzen in den breiten Mantellappen und sorgen auch dafür, dass das Licht gebündelt zu den Zooxanthellen gelangt. (Lichtleitereffekt).

Die Zooxanthellen werden noch im Larvenstadium aufgenommen, wobei man bis heute noch nicht genau weiß, wie die Muschel das macht. Es gibt eine Theorie, dass die Dinoflagellaten Zooxanthellen gefressen werden und im Darm durch spezielle Blasenzellen aufgenommen werden und durch den Körper zu den Mantellappen transportiert und dort eingelagert werden. Durch die eingelagerten Zooxanthellen können erst die enormen Wachstumsraten erzielt werden und die Muschel sich gegen den Konkurrenzdruck der lichtaktiven Korallen behaupten.

Man nimmt an, dass z.B. die Tridacna crocea durchaus ein Alter von 40 - 50 Jahren erreichen kann, mit 15 cm Endgröße ist sie aber die kleinste Art der Familie Tridacnidae.

Quelle: Meerwasser-Lexikon