Stylophora pistillata Milka WYSIWYG
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Eigene Nachzucht.
Die erhälst das auf dem Foto abgebildete Tier.
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Stylophora Pistillata Milka
Gattung: SPS
Vorkommen: Australien, Indopazifik
Größe: bis zu 30cm
Temperatur: 24-27 °C
Futter: Zooplankton, Zooxanthellen / Licht
Aquarium: ~ 200l
Licht: mittel - stark
Strömung: mittel - sehr stark
Wasserparameter: Nitrat 5 mg/l, Phosphat 0,03 mg/l, Calcium 380-450 mg/l, Karbonathärte 7-9 °dH, pH-Wert 7,9-8,2
Haltung: Einfach
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Stylophora pistillata hat breite Zweige mit stumpfen Enden. Die Kolonien werden dicker und massiver, wenn sie wachsen. Der maximale Durchmesser einer Kolonie beträgt etwa 30 cm . Die Koralliten sind konisch oder mit Hauben und sind unter der allgemeinen Oberfläche versenkt. Kolonien können cremefarben, rosa, bläulich oder grün sein. Wie die meisten anderen Steinkorallen lebt Stylophora in einer symbiotischen Beziehung mit kleinen Algen (Zooxanthellen), die die Korallen mit Nährstoffen versorgen.
Stylophora pistillata, die im Handel meist als Milka-Koralle (Farbe Lila) bezeichnet wird, ist eine riffbildende Art und bevorzugt exponierte Lebensräume mit starker Wasserbewegung. Zwischen den Ästen leben oft kommensale Korallenkrabben und der Rotkopf Korallengrundel (Paragobiodon echinocephalus). Leider kann die Koralle auch von schädigenden Bohrmuscheln parasitiert werden. Außerdem ist Stylophora pistillata anfällig für Korallenbleiche.
Die Pflege von kleinpolypigen Steinkorallen war und ist aufgrund der Anforderungen der Korallen an Wasserqualität und Beleuchtung in der Regel weit aufwendiger, als die der meisten LPS-Korallen und der zooxanthellaten Weichkorallen.
Daher kam auch erst mit den Möglichkeiten über Abschäumung und Lebendgestein eine bessere Wasserqualität zu erzeugen, sowie mit besserer Beleuchtung und besserer Calziumversorgung die dauerhafte Haltung und Vermehrung auf.
Seit die Haltung von SPS Korallen für viele zum erreichbaren Ziel wurde, stehen zooxanthellate Weichkorallen kaum mehr im Hauptfokus der meisten Aquarianer.
Die Identifizierung von kleinpolypigen und großpolypigen Steinkorallen ist nicht immer einfach, trotz wirklich guter Werke wie dem Buch von Veron, Corals of the World, oder der AIMS Seiten – vor allem da eine eindeutige Identifikation eigentlich anhand des Kalkskelettes vorzunehmen wäre.
Man darf auch nicht vergessen, dass viele Tiere im Aquarium nicht mehr so aussehen, wie in der Natur, und ihr Erscheinungsbild durch Strömung, Licht, sowie andere Einflüsse ändern.
Man muss allerdings festhalten, dass die Korallen der Gattung Stylophora so ein wenig in der Mitte liegen.
Sie sind zum Teil einfacher als viele Montipora und Acropora-Arten , wobei man ihnen allerdings die gleichen Bedingungen geben sollte.
Zu den wichtigen Parametern gehören:
Licht:
Alle kleinpolypigen Steinkorallen benötigen eine sehr hohe Lichtstärke.
Sie sollten daher bei durchschnittlicher Beleuchtung eher oben im Becken angesiedelt werden.
Wärme/Kälte:
Korallen der Gattung Stylophora vertragen längerfristig weder Wassertemperaturen unter 20 noch über 30 Grad.
Beide Fälle werden sie mit Ausbleichen quittieren.
Strömung:
Sie vertragen eine durchaus gute Strömung, wobei niemals der Pumpenauslass direkt auf eine Koralle gerichtet sein sollte.
Am besten sind wechselnde, eher turbulente Strömungsverhältnisse geeignet.
Wasserparameter:
Spurenelemente, (Kalzium 420-440 mg/L, Magnesium 1100-1300 mg/L, KH unter 8, Strontium 8 mg/L). Wasserwechsel: mind. 5% die Woche oder 10% im Monat.
Wasserqualität:
Möglichst dauerhaft stabiles und klares Wasser, gegebenenfalls rät sich eine Kohlefilterung oder Ozonisierung zur Beseitigung von Gelbstoffen an.
Der Eimervergleich (weiße, gleich große Behältnisse, in einem frisch angesetztes Wasser, im anderen Aquarienwasser) zeigt Ihnen schnell, ob Ihr Wasser im Aquarium so klar ist, wie frisches Wasser.
Acroporas mögen es nicht in einer gelben Brühe zu stehen.
Nitrat NO3:
weniger als 5 mg/L.
Phosphat PO4:
weniger als 0,1 mg/L besser sogar im Bereich von 0,01 mg/L.
Alle genannten Steinkorallen lassen sich durch Fragmentation vermehren.
Vergessen wir nicht den Aspekt des Tier – und Umweltschutzes den alle Korallenzüchter mittlerweile leisten.
Je mehr Ableger, desto weniger Entnahmen in der Natur.
Wobei sich ja auch da in den Jahren viel getan hat.
So werden heute bevorzugt Korallen aus Aquakultur angeboten und als Nachzuchttiere verkauft.
Quelle: Meerwasserlexikon






